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CÉLINE DION - TAKING CHANCES WORLD TOUR 2008

Dienstag, 1.Juli 2008

Céline Dion verlässt Las Vegas und geht nach fünf Jahren im kommenden Sommer wieder auf Welttournee, die sie am 1. Juli 2008 auch in die Wiener Stadthalle führt.

Eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt kommt nach Wien! Im Gepäck hat Celin Dion ihr neues Studioalbum Taking Chances, das am 9.November 2007 erschienen ist. Fünf Jahre lang trat sie nur im weltbekannten Ceasars Palace in Las Vegas auf und begeisterte dort 4100 Zuschauern täglich, fünfmal in der Woche. Seit sie ihr Engagement im Dezember 2007 beendet hat, ist sie auch wieder auf europäischen Bühnen zu sehen. Am 1. Juli 2008 macht sie ihm Rahmen ihrer Taking Chances World Tour auch Station in Wien.

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Über Celine Dion:
Celine Dion wurde 1968 in Kanada geboren. Schon mit zarten 13 Jahren konnte Dion den Produzenten René Angélil so sehr von sich überzeugen, dass dieser sofort eine Platte mit ihr produzierte. Die beiden sollten Jahre später sogar heiraten.
 
Früher Einstieg ins Musikbusiness
1981 veröffentlichte Dion ihre erste Langspielplatte in ihrer Muttersprache Französisch, La Voix du Bon Dieu, die sie in Québec zu einem Star machte.

Im Oktober 1982 nahm Céline Dion für Frankreich am World Popular Song Festival in Tokio teil. Mit dem Titel Tellement j'ai d'amour pour toi gewann sie in der Kategorie „Best Song Award“ und wurde so auch einer breiteren Öffentlichkeit außerhalb Kanadas bekannt. 1983 bekam sie in Frankreich für den Titel D'amour ou d'amitié als erste kanadische Künstlerin eine Goldene Schallplatte. 1987 produzierte sie das Album Incognito, das in Kanada Doppelplatin erhielt und weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft wurde.

Europa liegt ihr zu Füßen
Unterstützt von den Schweizer Komponisten und Liedertextern Atilla Sereftug und Nella Martinetti nahm Céline Dion für die Schweiz am Eurovisions Song Contest 1988 in Dublin teil. Mit dem Titel Ne partez pas sans moi, dessen Musik von Şereftuğ und Text von Martinetti stammte, belegte sie den ersten Platz mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem zweitplatzierten Vereinigten Königreich. Dieser Sieg machte Dion auch in Europa bekannt.
 
Ende der 1980er-Jahre war Céline Dion in Kanada und Frankreich bereits eine bekannte und erfolgreiche Sängerin. Mit 20 Jahren hatte sie schon 14 Alben (elf Alben in Kanada und drei in Frankreich) veröffentlicht und insgesamt 15 Félix Awards sowie drei Platin- und vier Goldene Schallplatten erhalten. In den USA kannte sie hingegen kaum jemand. Dies lag vor allem daran, dass die Kanadierin bisher nur französischsprachige Alben veröffentlicht hatte und diese in den USA meist keine größere Beachtung fanden.
 
Großer Durchbruch auch in Übersee
Aus diesem Grund nahm Céline Dion unter dem Titel Unison ihr erstes englischsprachiges Album auf, das 1990 in Kanada und den USA sowie 1991 weltweit veröffentlicht wurde. Dies brachte ihr auch in den USA den gewünschten Erfolg ein. Die erste Singleauskopplung Where Does My Heart Beat Now war ihr erster englischsprachiger Hit und kam bis auf Platz 4 der US-Charts. Für Unison erhielt sie Platin in den USA sowie sieben Mal Platin in Kanada.
 
Der eigentliche Durchbruch gelang Céline Dion im Jahre 1992: Im Duett mit Peabo Bryson sang sie den Titelsong Beauty And The Beast zu dem gleichnamigen Disney-Zeichentrickfilm Die Schöne und das Biest. Die Produzenten Alan Menken und Howard Ashman erhielten für den Titel neben einigen Grammys und dem Golden Globe 1992 auch den Oscar für den Besten Song; Céline Dion gewann 1993 gemeinsam mit Peabo Bryson ihren ersten Grammy in der Kategorie Beste Darbietung eines Duos oder einer Gruppe mit Gesang - Pop.
 
Ihr erster Nummer-Eins-Hit in den USA gelang Céline Dion im Jahre 1994 mit der Ballade The Power Of Love, eine Cover-Version des in den 80er-Jahren erfolgreichen Titels von Jennifer Rush. Die Single verkaufte sich weltweit über zwei Millionen Mal, Céline Dion wurde für den Grammy und den American Music Award nominiert.
 
Auszeit nach ihrem größten Hit
Céline Dions größter Single-Erfolg sollte aber ausgerechnet ein Titel werden, den sie ursprünglich gar nicht singen wollte. My Heart Will Go On wurde von James Horner und Will Jennings für James Camerons Erfolgs-Film Titanic (1997) komponiert und getextet. Der Titel wurde unter anderem in Kanada, den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland, Frankreich und der Schweiz ein Nummer-Eins-Hit. Trotz zahlreicher weiterer Erfolge beschloss Dion Ende der 90er Jahre eine Auszeit zu nehmen und sich mehr auf Familie und Freunde zu konzentrieren.
 
Großes Comeback in Las Vegas
Nach ihrer Auszeit meldete sich Céline Dion 2002 mit ihrem Album A New Day Has Come zurück. Die gleichnamige Singelauskopplung war sehr erfolgreich. Eine weitere Auskopplung, I'm alive, wurde der Titelsong zum Kinofilm Stuart Little 2. 2003 war sie im Soundtrack zu Mona Lisas Lächeln zu hören.
Von März 2003 bis Dezember 2007 hatte Dion einen Vertrag mit dem berühmten Hotel Caesars Palace in Las Vegas und trat dort fünfmal pro Woche auf. Die Show war derart erfolgreich, dass der Vertrag vorzeitig verlängert und für sie vor Ort eine Villa gebaut wurde. Am 15. Dezember 2007 wurde ihre vorerst letzte Show im Caesars Collosseum aufgeführt.
 
 
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