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WELTSTARS DER OPER

Montag, 23.Juni 2008

Die "Ball-Künstler" Polster, Krankl präsentieren im Rahmen der Fußball-EM 2008 am 23. Juni in der Arena Hohen Warte so viele Opernstars wie noch nie zuvor zu einem klassischen Liederabend auf einer Bühne.

Elina Garanca - das Stimmwunder aus Riga, Edita Gruberova - die Primadonna assoluta, Ramon Vargas - mexikanischer Welttenor, Carlos Alvarez - stimmgewaltiger Bariton, der großartige Bass Paata Burchuladze, der charismatische Tenor Miro Dvorsky und der älteste und berühmteste Knabenchor der Welt, die Wiener Sängerknaben, werden gemeinsam auf der Bühne stehen.

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Über Elina Garanca
Elīna Garanča wurde 1976 in Riga als Kind einer musikalischen Familie geboren. Zunächst wollte sie dem Vorbild einer ganz anderen Art von Diva nacheifern: »Ich sang zu Schallplatten von Mariah Carey und Whitney Houston und wollte zum Musical.“ Doch das war zu dieser Zeit nicht möglich und so entschied sie sich für eine Karriere an der Oper. Sie studierte an der lettischen Musik-Akademie Gesang bei ihrer Mutter Anita Garanča und bei Sergej Martinov,. Später lernte sich auch in den USA, in Amsterdam und in Wien.
 
Der internationale Durchbruch kam mit der sonst wenig beachteten Partie des Annio in Mozarts La Clemenza di Tito bei den Salzburger Festspielen 2003. Damit begann eine vielbeachtete Karriere, die ihr in kurzer Zeit zu internationaler Anerkennung verhalf. Im Oktober 2006 wurde sie in Dresden mit dem Europäischen Kulturpreis für Musik ausgezeichnet.
 
2007 erhielt Elīna Garanča den Echo Klassik 2007 der Deutschen Phonoakademie.
 
 
Über Edita Gruberová
Edita Gruberová wurde1946 in der Hauptstadt der Slowakei geboren. Sie wollte eigentlich Krankenschwester werden, entschied sich aufgrund ihres herausragenden musikalischen Talents dann doch mit 15 Jahren für ein sechsjähriges Studium am Konservatorium in Bratislava.
 
1968 hatte die 22jährige ihr Debüt in der Rolle der Rosina im Barbier von Sevilla in Bratislava. Ihre ersten professionellen Bühnenauftritte absolvierte sie in den Jahren 1968 bis 1971 in der Provinzstadt Banská Bystrica. Dort brillierte sie als Eliza in My Fair Lady, aber auch als Violetta in La Traviata sowie in den vier Frauenrollen in Hoffmanns Erzählungen.
 
1971 ließ sie sich in Wien nieder und arbeitete mit der Kammersängerin Ruthilde Boesch an der Vervollkommnung ihrer Stimme und ihres Repertoires. Ihr großer Durchbruch kam schließlich mit der Partie der Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Seit jenem Zeitpunkt wurde Edita Gruberová in Wien und auf der ganzen Welt zu einer vielgefragten Sängerin, der nachgesagt wird, dass ihr keine Koloratur zu schwierig und keine Höhe zu hoch sei.
 
Edita Gruberová ist Sonderbotschafterin der Schweizer Freunde der SOS-Kinderdörfer. Die Künstlerin war mit dem tschechischen Musiker Stefan Klimo verheiratet
 
 
Über Ramón Vargas
Ramón Vargas, wurde 1960 in Mexiko City geboren. Schon mit 5 Jahren äußerte er zum ersten Mal den Wunsch, Sänger werden zu wollen. Als der große Bruder in den Knabenchor der Basilica von Guadalupe eintrat, wollte Ramón unbedingt auch dort mitsingen. Mit neun Jahren erfüllte sich dieser Traum
 
Als mit dreizehn Jahren die Chorzeit zu Ende war begann Vargas Klavier, Gitarre und Flöte zu spielen. Der Gesang ließ ihn aber trotz allem nicht los. Dennoch entschied er sich nicht etwa für ein Musik- sondern für ein Pädagogikstudium. Nach einem Wiedertreffen mit seinem Gesangslehrer aus der Zeit des Knabenchors entschied er sich schließlich dazu, neben dem Studium Privatunterricht zu nehmen - mit dem Ziel professioneller Sänger zu werden. Die Erfolgskurve ging nach oben, als er 1982 den nationalen Carlo Morelli Wettbewerb gewann und daraufhin im Opernhaus von Mexiko City sein Debüt geben konnte.
 
Als erster Preisträger des Caruso-Wettbewerbs in Mailand gelang ihm schließlich der Durchbruch. Mailand war für Vargas das Tor nach Europa: Zunächst ging er an das Opernstudio der Wiener Staatsoper, weitere Stationen waren Luzern, Zürich, Marseille, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Bastille. Der Sprung in die USA vollzog sich klassisch im Jahre 1993: Luciano Pavarotti hatte den Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor abgesagt, Vargas sprang ein. Das Debüt in der Met geriet zum Riesentriumph.
 
2001 wurde Vargas mit einem Echo-Klassik in der Kategorie "Bester Sänger" ausgezeichnet.
 
Über Carlos Álvarez
Carlos Álvarez wurde 1966 in Málaga geboren und studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt. Sein Sängerdebüt erfolgte im Jahr 1990. Seither führte ihn seine internationale Karriere unter anderem an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House Covent Garden, nach Paris, Amsterdam, San Francisco, an die Hamburgische und Bayerische Staatsoper, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Arena di Verona, an die Zürcher Oper, an das Opernhaus Bonn, nach Brüssel, Valencia, zu den Salzburger Festspielen und an die New Yorker Met.
 
An der Wiener Staatsoper debütierte er 1995 als Figaro. Weitere Rollen in Wien waren unter anderem Germont in La traviata, Riccardo in I puritani, Posa in Don Carlo, Sulpice in La Fille du régiment, Don Carlo in Ernani, im Rahmen der Wiener Festwochen die Titelpartien in Don Giovanni sowie in Le nozze di Figaro im Theater an der Wien.
 
2007 wurde Carlos Álvarez zum Österreichischen Kammersänger ernannt.
 
Über Paata Burchuladze
Paata Burchuladze wurde 1955 in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren und studierte er in seiner Heimatstadt bei Olimpi Khelashvili und später am Teatro alla Scala in Mailand bei Giulietta Simionato und Edoardo Mueller.
 
Er ging aus zahlreichen internationalen Wettbewerben als Sieger hervor, unter anderem bei den Voci Verdiane in Busseto, beim Tschajkowskij Wettbewerb in Moskau und beim Internationalen Luciano Pavarotti Wettbewerb.
 
Seit seinem aufsehenerregenden Debut am Royal Opera House Covent Garden 1982 begeisterte er das Publikum in zahlreichen Glanzrollen wie der Titelpartie in Mussorgskijs Boris Godunow und des Dossifejs in dessen Chowanschtschina, aber auch in den großen Basspartien in Verdis Meisterwerken wie Nabucco, Ernani, Attila, Don Carlo Aida und Macbeth.
 
Neben seiner Opernkarriere ist Paata Burchuladze auch ein gefeierter Lied- und Konzertsänger. Seine Verpflichtungen für Liederabende und Konzerte reichen von der Mailänder Scala und Covent Garden bis hin zum Wiener Musikverein und Konzerthaus, den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, dem Stuttgarter Staatstheater, den Staatsopern von Hamburg und München, der Pariser Bastille, der Salle Gaveau, dem Palau in Barcelona sowie nach Sevilla, Warschau und Moskau.
 
 
Über Miro Dvorsky
Miro Dvorsky stieg nach seinem Studium am Konservatorium in Bratislava und einem Stipendium an der Mailänder Scala direkt eine steile Karriereleiter hinauf. Sie führte ihn über Madrid, Mailand. Dresden, Berlin, Genua, Turin, Marseille, Zürich, München, Stuttgart, Paris, San Francisco und Tokio auch nach Wien, wo er 1996 im Rosenkavalier debütierte.
 
Zu Dvorskys Repertoire zählen auch Izmael in Nabucco, Rusalka, Jenufa, Traviata, Troubadour, Carmen, Cavaradossi in Tosca, Nemorino in Elisir d’amore, aber auch die klassischen Operetten wie Fledermaus, Lustige Witwe, Land des Lächelns und viele mehr.
 
Über die Wiener Sängerknaben
Die Wiener Sängerknaben sind ein Knabenchor, der in der Tradition der Hofsängerknaben, gegründet im Jahr 1498 von Kaiser Maximilian I., steht. Die Aufgabe der ursprünglich zirka 14–20 Knaben war die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe.
 
Heute gibt es rund 100 aktive Wiener Sängerknaben, die auf vier Konzertchöre aufgeteilt sind. Die vier Chöre sind gleichrangig und teilen sich die Aufgaben: die Tourneen, die Dienste in der Hofburgkapelle, die Konzerte und Auftritte in Wien und in Österreich, Ton- und Filmaufnahmen, Sonderprojekte. Jeder Chor hat seinen Kapellmeister und sein Erzieherteam.
 
Die Chöre sind nach den vier berühmten österreichischen Komponisten Anton Bruckner, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert benannt. Heute gibt der wohl berühmteste Knabenchor der Welt jährlich weltweit um die 300 Konzerte.
 
 
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