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JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR® DREAMCOAT

Mittwoch, 1.Oktober 2008

Von 1.Oktober 2008 - 19.Oktober 2008 präsentiert Wiener Stadthalle in einer Koproduktion mit der Times Square Production die Neufassung dieses Musicals, das mit dem Hit "Any dream will do" zu den erfolgreichsten Musicals überhaupt zählt.

Am 05.02. haben die Auditions, um die Rollen zu besetzen, begonnen. Über 200 Bewerber werden drei Tage lang gecastet und die Protagonisten der Aufführung von einer Fachjury ausgewählt. "Mit dem Musicalklassiker "Joseph and the amazing technicolor® dreamcoat" geben wir auch heuer wieder jungen, hochbegabten Musicaltalenten die Chance, in der Wiener Stadthalle auf einer erstklassigen Showbühne und vor großem Publikum aufzutreten. Wir setzen damit den im Vorjahr mit dem High School Musical erfolgreich eingeschlagenen Weg fort, weil die Nachwuchsförderung für die Wien Holding ein ganz besonderes Anliegen ist. Wahrscheinlich kommen aus den Reihen der heutigen Musicaltalente schon bald die großen Musicalstars von morgen", so Kommerzialrat Peter Hanke, Geschäftsführer der Wien Holding.

""Joseph and the amazing technicolor® dreamcoat" wird in der Halle F der Wiener Stadthalle zu sehen sein, eine der modernsten Showbühnen Europas mit einer technischen Ausstattung auf höchstem internationalen Niveau. Damit bieten wir den idealen Rahmen für Produktionen im Stil von Joseph. Bereits zu Ostern haben wir die Vereinigten Bühnen Wien, eine der renommiertesten Musicalbühnen Europas, zu Gast. Jesus Christ Superstar wird konzertant am 21. und 22. März zur Aufführung gebracht", erklärt Prof. Dr. Gerhard Feltl, Geschäftsführer der Wiener Stadthalle.

Joseph: Eines der buntesten und erfolgreichsten Musicals überhaupt
"Joseph and the amazing technicolor® dreamcoat" gilt als das mit Abstand bunteste Musical und als eine der längstdienenden Shows im Music-Biz. Bei diesem 1968 uraufgeführten Musical bewies Andrew Lloyd Webber, der die Musik geschrieben hat, sein Genie und sein Gespür für das richtige Thema. Tim Rice verfasste das Buch und die Texte. Bekanntester Song aus dem Musical ist der Titel "Any Dream Will Do", der am Anfang des Stückes - gesungen von Joseph - die Rückblende in die eigentliche Handlung einleitet und später noch einmal als Duett zwischen Joseph und der Erzählerin das große Finale einleitet.

Die Erzählerin berichtet vor einer größeren Gruppe von Kindern (Kinderchor) von einer Geschichte aus Kanaan, die vom Blickwinkel der Kinder aus dargestellt wird: Erzählt wird die biblische Geschichte von Jakobs Lieblingssohn Joseph, der von seinen elf Brüdern aus Neid auf seine hellseherische Begabung und seinen bunt schimmernden Mantel nach Ägypten verkauft wird, um dort dem wohlhabenden Kaufmann Potiphar als Sklave zu dienen. Als Potiphars Frau, die ein Auge auf Joseph geworfen hat, ihn der Verführung bezichtigt, landet er im Gefängnis. Seine Gabe der Traumdeutung machen jedoch bald den Pharao auf ihn aufmerksam und so kann er diesem weissagen, dass dem Land sieben fruchtbare Erntejahre und anschließend sieben Jahre der Hungersnot bevorstehen. Als Dank zum obersten Beamten der Kornverwaltung ernannt, wird Joseph ein reicher und angesehener Mann und führt das Land erfolgreich durch die Dürrezeit, in der er auch wieder auf seine Brüder trifft und sich mit Ihnen versöhnt.

Joseph läuft vom 1. bis 19. Oktober 2008
Termine und Beginnzeiten (Änderungen vorbehalten):
Mi, 01.10.2008, 20.00 Uhr
Do, 02.10.2008, 20.00 Uhr
Fr, 03.10.2008, 20.00 Uhr
Sa, 04.10.2008, 16.00 und 20.00 Uhr
So, 05.10.2008, 17.00 Uhr
Do, 09.10.2008, 20.00 Uhr
Fr, 10.10.2008, 20.00 Uhr
Sa, 11.10.2008, 16.00 und 20.00 Uhr
So, 12.10.2008, 17.00 Uhr
Do, 16.10.2008, 20.00 Uhr
Fr, 17.10.2008, 20.00 Uhr
Sa, 18.10.2008, 16.00 und 20.00 Uhr
So, 19.10.2008, 17.00 Uhr
 
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Über Andrew Lloyd Webber:
Baron Andrew Lloyd Webber of Sydmonton (* 22. März 1948 in London) ist ein englischer Komponist.

Im Laufe seiner Karriere, die 1968 mit Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat begann, komponierte und produzierte er zahlreiche Musicals, schrieb die Musik zu zwei Filmen sowie ein Requiem.

Andrew Lloyd Webber ist der Sohn von William Southcombe Lloyd Webber, der Professor für Musiktheorie und Komposition am Royal College of Music war. Andrews Mutter Jean unterrichtete Musik und sein Bruder Julian Lloyd Webber, geboren 1951, ist heute ein bekannter Cellist.

Webbers erste Frau war Sarah Hugill. Er heiratete sie am 24. Juli 1971 und hat mit ihr zwei Kinder, Imogen und Nicholas. Das Paar wurde im Jahr 1983 geschieden. Seine zweite Frau war die Sopranistin Sarah Brightman, die er am 22. März 1984 heiratete. Die kinderlose Ehe wurde im Jahr 1990 geschieden. Am 1. Februar 1991 heiratete er schließlich Madeleine Gurdon. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder: Alastair, William und Isabella.

Musicals 
The Likes of Us (1965) (Text: Tim Rice) (basierend auf dem Leben des Wohltäters Dr. Barnardo)
Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1968) (Text: Tim Rice) (basierend auf der biblischen Geschichte von Joseph in Ägypten)
Jesus Christ Superstar (1970) (Text: Tim Rice) (basierend auf dem Bibelbericht der Passion Jesu Christi)
Jeeves (1975) bzw. By Jeeves (Neubearbeitung 1996) (Text: Alan Ayckbourn) (basierend auf P. G. Wodehouse's Jeeves-Geschichten)
Evita (1976) (Text: Tim Rice) (basierend auf dem Leben Eva Perons)
Cats (1981) (basierend auf T. S. Eliot's Old Possum's Book Of Practical Cats von 1939)
Starlight Express (1984) (Text: Richard Stilgoe, zusätzlicher Text: Don Black)
Cricket (1986) (Text: Tim Rice)
Das Phantom der Oper (1986) (Text: Richard Stilgoe/Charles Hart) (basierend auf Gaston Leroux von 1911)
Aspects of Love (1989) (Text: Don Black) (basierend auf David Garnett von 1955)
Sunset Boulevard (1993) (Text: Don Black) (basierend auf dem Billy-Wilder-Film von 1950)
Whistle Down the Wind (1996) (Text: Jim Steinman) (basierend auf dem Bryan-Forbes-Film von 1961)
The Beautiful Game (2000) (Text: Ben Elton)
The Woman in White (2004) (Text: David Zippel) (basierend auf Wilkie Collins von 1860)
Der Meister und Margarita (2006 angekündigt; Webber brach die Arbeit aber im März 2007 ab, um an einer Fortsetzung seines Erfolgsmusicals "Das Phantom der Oper" zu arbeiten) (basierend auf Michail Bulgakov von 1929-39)

Ehrungen, Auszeichnungen und Titel
Webber erhielt für seine Werke eine Reihe hoher Auszeichnungen. Darunter sind der Oscar für den Song "You Must Love Me" aus Evita, sieben Tony Awards, (zwei davon für Sunset Boulevard), drei Grammy Awards, vier Drama Desk Awards, eine Auszeichnung für Best Classical Contemporary Composition für das Requiem 1986, einen International Emmy, sechs Laurence Olivier Awards, einen Golden Globe Award, sowie als erster Komponist eine American Society of Composers, Authors’ and Publishers’ Triple Play-Auszeichnung. 1996 bekam er den Richard Rogers Award for Excellence in Musical Theatre.

Nachdem Lloyd Webber 1992 zum Ritter der Kunst geschlagen worden war, erhob Königin Elisabeth ihn im selben Jahr zum Sir. In die amerikanische Songwriters Hall of Fame wurde er 1995 aufgenommen. Im selben Jahr wurde ihm der Praemium Imperiale verliehen.

Im Februar 1997 wurde Lloyd Webber von der Königin als Lord Lloyd Webber of Sydmonton im County of Hampshire zu einem Life Peer erhoben.


Tipps:
Joseph und seine Brüder: 4 Bände von Thomas Mann (Broschiert - November 2006)

 
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