Die akrobatische Bearbeitung von Tschaikowskis Ballett-Klassiker „Schwanensee“ am 01. April. Ein Hymne an den menschlichen Körper. Erleben Sie das berühmte Pas de Deu: Spitzentanz auf dem Kopf des Partners.
In dieser poetischen Show entzünden die besten Artisten des Grossen Chinesischen Staatszirkus, von der Originalmusik untermalt, ein tänzerisches Feuerwerk. 100 Akrobaten und Tänzer aus dem Reich der Mitte in traumhaften Kostümen, mit überwältigenden Bühnenbildern und farbenprächtigen Requisiten.
Über Swan Lake
Swan Lake ist die atemberaubende Realisierung einer genialen Idee. Die akrobatische Version des Ballett-Klassikers "Schwanensee" ist eine Hymne auf den menschlichen Körper. In einer grandiosen Show wird Zirkus zu Kunst. Erleben Sie die besten Artisten des großen Chinesischen Nationalcircus die in Hamburg bereits 2001 über 100.000 Besucher begeisterten. 100 Akrobaten und Tänzer aus dem Reich der Mitte werden Sie in traumhaften Kostümen, überwältigenden Bühnenbildern und farbenprächtigen Requisiten verzaubern wie nie zuvor. Dieses Feuerwerk aus Power, Poesie und Perfektion setzt völlig neue Maßstäbe. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit den Stars der Show WU Zhengdan und WIE Baohua, den Gewinnern des GOLDENEN CLOWNs beim Monte Carlo Circus Festival 2002.
Die besten Tänzer und Artisten Chinas zeigen in „SWAN LAKE – Chinas akrobatische Sensation“ eine fantastische Show. Kraft, Anmut und Perfektion der asiatischen Zirkuskunst veredeln das klassische Ballett. Und Zirkus wird zu Kunst. Staunen Sie, wenn Mädchen fehlerfrei Bälle jonglieren während sie auf höchstem Niveau Spitze tanzen. Akrobatik wird zum Tanz-Erlebnis, wenn Rhönräder in einer perfekten Inszenierung beim Thema des ersten Akts Walzer zu tanzen scheinen.
Getragen durch die einmalige Musik von Tschaikowskis Schwanensee ziehen die Künstler von SWAN LAKE alle Register ihres Könnens. Ein Feuerwerk chinesischer Akrobatik begleitet in dieser sensationellen Show einen europäischen Prinzen, der sich nach einem tiefen Traum auf die Reise durch verschiedene Länder macht, um die verwunschene Schwanen-Prinzessin zu finden.
Inszenierungen von Schwanensee
Seine Uraufführung erlebte Schwanensee am 20. Februar (bzw. nach gregorianischer Zeitrechnung am 4. März) 1877 im Moskauer Bolschoi-Theater in einer Inszenierung von Wenzel Julius Reisinger mit der Primaballerina Pelagaja Karpakowa - die Aufführung war von einer ungenügenden Vorbereitung und technisch mangelhaften Darstellern sowie einer ebensolchen Ausstattung gekennzeichnet. Das Bolschoi-Ballett hatte zu dieser Zeit jedoch nicht das erforderliche Niveau, um dieses Stück zu tanzen, und so wurden die zu schwierigen Stellen in der Musik einfach gestrichen und durch leichtere Nummern anderer Komponisten ersetzt. Die Aufführung wurde dadurch unbeliebt und schnell wieder abgesetzt. Sie litt ebensosehr unter den damaligen Umständen des Balletts, die John Cranko in seinem Stuttgarter Programmheft beschreibt: „... geschichtliche Ereignisse wurden völlig geändert, Nationaltänze wurden in ganz falschen Ländern und total unpassenden Kostümen getanzt ... Danach wurde vom Komponisten verlangt, eine Anzahl allgemein beliebter Rhythmen wie Polka, Galopp, Walzer oder Mazurka zu liefern. ... das Ganze wurde von einem Ballettmeister auf einer Diskant-Violine geprobt, so daß der Tanz mit dem Orchester zusammengebracht manchmal einen sonderbaren Gegensatz zur Musik darstellte. Auch mußte die Primaballerina von den 'Nummern' befriedigt sein, und war sie es nicht, war es leicht, die Stücke zu streichen, unbekümmert darum, ob die musikalische Sequenz unterbrochen wurde oder nicht.“ Unter diesen Umständen floppte Schwanensee bei seiner Erstaufführung wenig überraschend.
Die Inszenierungen ab 1880 - Tschaikowskis Ruhm begann langsam auch außerhalb Russlands zu wachsen - hatten nur mäßigen Erfolg, vor allem aber entstellten sie das Ballett immer weiter. Nikolai D. Kaschkin, Musikkritiker und Leiter des Konservatoriums in Moskau, schrieb in seinen Memoiren von 1896: „Der Ersatz der ursprünglichen Nummern durch eingeschobene wurde in immer höherem Grade praktiziert, und schließlich war fast ein ganzes Drittel der Musik von Schwanensee durch Einschübe aus anderen Balletten ersetzt, zudem meist nur durchschnittlichen.“
Die bis heute maßgebliche Inszenierung wurde am 17. Februar/15. Januar 1895 am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg aufgeführt. Die Choreographie war von Marius Petipa und Lew Iwanow. Spätere Inszenierungen lehnten sich meist sehr eng an diese Fassung an. Die Petersburger kamen wahrscheinlich durch konzertante Aufführungen des zweiten Akts im Mariinski-Theater 1894 auf die Idee, das Ballett wiederzubeleben. Auf Auftrag des Petersburger Theaterdirektors Iwan Wsewoloschski überarbeitete Tschaikowskis Bruder Modest die Partitur grundlegend. Die Inszenierung war ebenfalls nur ein mäßiger Erfolg, sie ist unautorisiert, da es keinerlei Anzeichen gibt, dass Tschaikowski selbst je eine Umarbeitung in Betracht zog, aber sie beeinflusste die gesamte weitere Aufführungspraxis zutiefst.
Petipa selbst rechnete nicht mit dem Erfolg und traf auch keine Vorkehrungen für die weitere Aufführungspraxis: weder ließ er die Choreographie Schritt für Schritt notieren noch traf er Verfügungen über den Umgang mit der Choreographie nach seinem Tod. Erst 1934 gelangte mit dem London-Emigranten Nikolai Sergejew überhaupt eine einigermaßen vollständige Aufzeichnung der Version in den Westen. Die erste Aufführung des Kirow-Balletts im Westen musste bis 1969 warten.