



Der Veranstalter bedauert mitteilen zu müssen, dass die Vorstellung aufgrund organisatorischer Gründe auf den Do, 30. Oktober 2008/ 19:30 Uhr VERSCHOBEN werden muss. DIE KARTEN BEHALTEN DIE GÜLTIGKEIT!
Sollte der Termin nicht wahrgenommen werden können, werden die Karten an den jeweiligen Vorverkaufstellen zurück genommen.
Karten, die über die Wiener Stadhalle (Kassa, stadthalle.com, 79 999 79) gekauft wurden, können an der Kassa retourniert werden (ticketservice halle F, Märzpark, Mo - Sa von 10.oo bis 20.oo Uhr -ausgenommen Feiertage), oder per Post unter Angabe der Kontonummer und Bankverbindung an die Wiener Stadthalle, Vogelweidplatz 14, 1150 Wien - Der Kartenwert wird umgehend überwiesen!
--------------------------------------------------------------------
Sergej PROKOFJEW: ROMEO UND JULIA
Sergej Sergejewitsch Prokofjew wurde am 23.4.1891 auf dem Gut Sonzowka im Gouvernement Jakaterinoslaw geboren. Er erhielt den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter, besuchte danach das St.Petersburger Konservatorium, wo einer seiner Lehrer Rimskij-Korsakow war und trat ab 1908 als Pianist auf (teilweise mit eigenen Werken). 1918 ging er ins Ausland (Japan, USA, Europa), lebte ab 1920 vor allem in Paris, wo seine Ballette aufgeführt wurden und wurde als Komponist wie als Pianist gefeiert. 1936 kehrte Prokofjew in die UdSSR zurück und geriet mehrfach in ideologische Auseinandersetzung mit der offiziellen sowjetischen Kulturpolitik, schloß sich daraufhin wieder enger an die russische Tradition des 19.Jahrhunderts, womit er neben Schostakowitsch zu den führenden Vertretern eines sowjetisch-russischen Nationalstil gehört. Er starb am 5. März 1953 in Moskau.
Werke: 8 Opern, 7 Ballette, Schauspiel- und Filmmusiken, 7 Sinfonien, 5 Klavier- und 2 Violinkonzerte, Orchestersuiten, sinfonisches Märchen „Peter und der Wolf„, Klavier- und Kammermusik, Chorwerke und Lieder.
Inhalt:
Das Geschehen spielt im Verona des 15.Jahrhunderts. Die beiden Familien Montague und Capulet leben in dieser Stadt im Streit miteinander. Romeo, Sohn Montagues, ist zunächst in ein Mädchen aus der Familie Capulet verliebt und erscheint ihretwegen gemeinsam mit seinen Freunden Mercutio und Benvolio verkleidet auf einem Fest im Hause Capulet und erblickt dort Julia, die Tochter des Hauses. Die beiden verlieben sich auf der Stelle ineinander. Julia soll aber auf Wunsch ihrer Eltern Graf Paris, einen Verwandten des Fürsten der Stadt heiraten. Dazu kommt noch der bestehende Streit zwischen den beiden Familien, der eine Heirat mit Romeo unmöglich macht.
Im Anschluß an das Fest schwören sich Romeo und Julia ewige Liebe und lassen sich heimlich von Pater Lorenzo vermählen; nur Julias Amme ist in das Unterfangen eingeweiht. Wie schon oft, kommt es danach wieder zu Straßenkämpfen zwischen Montague und Capulet. Dabei tötet Tybalt, ein Cousin Julias, Mercutio, woraufhin Romeo seinen Freund rächt und seinerseits Tybalt tötet. Romeo wird daraufhin aus der Stadt verbannt.
Julia ist verzweifelt und wendet sich an Pater Lorenzo um Hilfe. Der gibt ihr ein Mittel, das den Tod vortäuschen soll. Julia nimmt dieses Scheingift ein und wird tatsächlich von allen für tot gehalten und in der Gruft beigelegt. Romeo hat unterdessen Pater Lorenzos aufklärende Botschaft über Julias tatsächlichen Zustand nicht bekommen und ist ebenso vom Tod der Geliebten überzeugt und bringt sich daraufhin um. Als Julia aus ihrem Schlaf erwacht, sieht sie den toten Romeo neben sich liegen und bringt sich ebenfalls um. Bei Shakespear kommt es danach noch zur Versöhnung der beiden Familien, Prokofjews Ballett endet mit dem Tod der Liebenden in der Gruft.