



Mit der vierten Auflage des VIENNA BLUES SPRING hat sich das mittlerweile längste Blues-Festival Europas endgültig etabliert. Vom 20. März bis zum 30. April 2008 wird sich wieder die nationale wie internationale Blueselite in Wien die berühmte Klinke in die Hand drücken. Neben der Hauptspielstätte, dem "Reigen" sowie dem bewährten "Foyer der Fernwärme Wien" wird abermals die Stadthalle Begegnungsort von Bluesfans aus aller Welt sein. In der Tat ist es den Masterminds des Vienna Blues Spring, Veranstalter Wolfgang Windbacher und Kurator Dietmar Hoscher, gelungen, auch für den 27. März 2008 die Elite des Blues in die Halle F der Wiener Stadthalle zu lotsen.
Beginnen wird in bewährter Manier die MOJO BLUES BAND. Die Mannen rund um Erik Trauner feiern gerade ihr 30jähriges Bestehen und sind in diesen drei Jahrzehnten weit über die Grenzen unseres Landes hinausgewachsen. Selbst im Mutterland des Blues, den USA, werden sie immer wieder gerne zu Festivals eingeladen und finden sich zudem dortselbst in den Hitparaden. Mit im Gepäck hat die MBB natürlich ihre neue CD „A Thirty Year Blues Affair“, mit welcher sie subtil und gekonnt auch neue Wege beschreitet. Zudem werden einmal mehr einige Stargäste erwartet, an deren Verpflichtung gerade gearbeitet wird.
Lange hat das Duo Windbacher/Hoscher versucht, SHEMEKIA COPELAND mit ihrer Band nach Wien zu holen, nun ist es soweit. Die Tochter des legendären Johnny „Clyde“ Copeland hat sich längst als eine der mächtigsten Stimmen des Blues etabliert. Die mehrfache W.C. Handy Award Gewinnerin bietet eine furiose Reise durch Blues und R´n´B, welche ihr Statement „I´m a woman on a mission“ mehr als bestätigt.
Ohne Übertreibung als Sensation darf schließlich das Kommen der FABULOUS THUNDERBIRDS feat. KIM WILSON, gewertet werden! Gemeinsam mit Stevie Ray Vaughan waren die T-Birds mit dem charismatischen Sänger und Harmonikavirtuosen Kim Wilson verantwortlich für das Bluesrevival der Achtziger. Hits wie „Tuff Enuff“ gingen um die Welt, schafften den Crossover vom Blues- zum Rockpublikum. Seitdem zählen die T-Birds zu den Topacts des Genres, mit druckvollem Spiel, dreckiger Harp und exzellenten Vocals. Kein Festival, keine Halle, welche die T-Birds mit Kim Wilson nicht im Handumdrehen zum Kochen bringen würde!