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  • Nabucco 2017 © lukafode

NABUCCO

Oper von Giuseppe Verdi

Montag, 23. Jänner 2017

Wiener Stadthalle, Halle F

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Nabucco zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Werken der Opernliteratur und begründete den Weltruhm von Giuseppe Verdi. Am 9. März 1842 wurde "Nabucco" in der Scala Milano uraufgeführt. Ein Meilenstein in der Musikgeschichte! 175 Jahre danach bringt nun die renommierte "Stagione D' Opera Italiana" die Inszenierung der Meisteroper als Gastspiel auf Jubiläumstournee. Am 23.01.2017 gastiert die Oper in der Wiener Stadthalle und bringt zahlreiche renommierte Künstler nach Wien.

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Der Freiheits-Chor "Va pensiero" ist zur inoffiziellen Hymne Italiens geworden und bewegt die Menschen wie eh und je. Neben diesem musikalischen Höhepunkt enthält "Nabucco" eine Fülle mitreißender Arien, Duette und Ensembles und eine packende Handlung. Dargeboten in hervorragender Besetzung mit internationalen Solisten, Chor und Orchester. Über 100 Mitwirkende lassen das alte Babylon wieder auferstehen. Der Zuschauer fühlt sich ins Land der zwei Ströme zwischen Euphrat und Tigris versetzt und erlebt den dramatischen Freiheitskampf der Israeliten.

Dirigent des Gastspiels und musikalischer Leiter ist der Österreicher Prof. Peter Schmelzer, der mit zahlreichen Gastverträgen an renommierten Theatern und Orchestern (Königliche Oper Stockholm, Volksoper Wien, Kammeroper Wien, Münchner Symphoniker, Staatsoper Dresden, u.v.m.) internationale Reputation erlangte. 2004 verlieh ihm Bundespräsident Dr. Thomas Klestil in Würdigung seiner besonderen künstlerischen Verdienste um die Republik Österreich auch den Berufstitel Professor.

Auch bei Nabucco ist es ihm meisterlich gelungen, die unerhört farbige Vielfalt der Musik mit Flöten und Geigen, Trompeten und Posaunen, Pauken und Blechbläsern in ihrer Sentimentalität, aber auch Brutalität beeindruckend darzustellen. Imposante Bühnenbilder, prachtvolle historische Kostüme und die fast magisch wirkenden beleuchteten Kulissen unterstreichen dies und geben der Aufführung einen weiteren eindrucksvollen Charakter.

In der Hauptrolle des Nabucco ist Alfio Grasso zu sehen - er ist zugleich auch der künstlerische Leiter von Nabucco.

Alfio Grasso erlernte sein Handwerk als Bariton von Tenor Angelo Bartoli. Sein Debüt feierte er in Rom in "Traviata". Zahlreiche Engagements führten ihn rund um die Welt. U.a. spielte er die Rolle des Conte di Luna in "Travatore" in Rom, Hamburg, Oslo, Kairo und Toronto, er interpretierte Rigoletto in Stockholm, Oslo, Kopenhagen und Helsinki und sang "Ballo in Maschera" (Renato) und "Aida" (Amonasro) im Opernhaus Kairo. Ebenso brillierte er auch in Macbeth und Falstaff (Ford) und Lescaut (Manon Lescout) in Prag.

Als künstlerische Leiter ist Alfio Grasso zudem auch mit verschiedenen Opern zusammen mit dem Nabucco-Ensemble sowohl in Italien als auch in Rumänien unterwegs. Eine Oper auf Tournee zu bringen stellt dabei eine besondere künstlerische Herausforderung dar: Sänger und Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Nur so können die mitreißenden Arien, Duette und Ensembles dem Publikum einen stimmungsvollen Abend bei unvergleichlicher Musik und gewaltigen Stimmen bescheren.

Die Rolle der Abigaille verkörpert die Sopranistin Luisella de Pietro. Der Anfang ihrer Karriere bildete ihr Auftritt beim 30. Festival della Valle d'Itria in Martina Franca. Neben ihrem bewundernswerten Opernrepertoire, wobei sie Rollen wie Aida (Aida), Desdemona (Otello), Leonora (Il Trovatore), Mimì (La Bohème), Contessa (Le Nozze di Figaro) beherrscht, bewältigte sie mit Grazie auch geistliche Musik, darunter Verdi's Messa da Requiem im Bolshoi Theatre in Minsk und Mozart's Requiem in Taranto, Bari und Lecce. Sie trat nicht nur in zahlreichen Italienischen Theatern auf, sondern ist auch international sehr begehrt. Von Georgia bis Beijing war sie in unzähligen Häusern und nahm als Gastsängerin an verschiedensten Konzerten teil.

Leonardo Gramegna (Cavaradossi) ist in Nabucco in der Rolle des Ismaele zu sehen.

Der Tenor gilt als einer der aufstrebenden Sänger der italienischen Opernszene. Er debütierte beim "Festival della Valle d'Itria" im italienischen Martina Franca in Meyerbeers Hugenotten. Im darauffolgenden Jahr feierte er dort als Herodes Salome erste große Erfolge. Sein Repertoire umfasst inzwischen die Tenorpartien u.a. aus Werken wie La Traviata, Nabucco, Aida, Rigoletto, Don Carlo, Macbeth, Il Trovatore, Tosca, Madame Butterfly, La Bohème, Norma, Lucia di Lammermoor, Marino Falerio, Carmen sowie Die Lustige Witwe. Und er war in diesen Rollen bereits u.a. im Theater "La Fenice" in Venedig, im Theater "Regio di Parma", im Theater "Giuseppe Verdi" in Busseto, im Theater "Massimo" in Palermo, in den Theatern "Petruzzelli" und "N. Piccinni" in Bari sowie in europäischen Opernhäusern in Deutschland, Mazedonien und Österreich zu erleben.

Das Ensemble "Stagione D' Opera Italiana" wurde im Jahr 1945 von Impresario Fabio Ronchi gegründet und erlangte durch Aufführungen in der ganzen Welt, u.a. in Paris, London, Kairo, Rio de Janeiro und vielen weiteren Städten, bekannt. Sowohl das Ensemble als auch das Orchester sind rumänisch und italienisch besetzt. 

Nabucco - Die Handlung

Mesopotamien im sechsten Jahrhundert vor Christus: König Nebukadnezar II. von Babylon führt sein Reich zu neuem Ruhm. Während seiner Feldzüge wird auch das Volk Israel unterworfen. Es entwickeln sich verhängnisvolle Beziehungen zwischen der jüngeren Prinzessin Fenena und ihrem jüdischen Geliebten Ismael, aber auch mit der angeblichen Schwester Abigaille und dem Kämpfer Zacharias. Eine hochdramatische Spielhandlung um Verfall und Zerstörung, Macht und Intrigen und um Liebe und Freiheit. Im Mittelpunkt steht die unbändige Sehnsucht aller Menschen nach Freiheit. Vom italienischen Volk des 19. Jahrhunderts zur Hymne des Freiheitskampfes gekürt, hat sie auch  im 21. Jahrhundert immer noch Bestand und nichts von ihrer Aktualität verloren.

Verdis Musik akzentuiert in genialer Weise diese Handlung und übersetzt die emotionalen Höhen und Tiefen in unvergleichliche Klangmalereien. Leitmotivisch zieht sich das "Lied der Freiheit" des Gefangenchors durch die Aufführung. "Zieht Gedanken, auf goldenen Flügeln, zieht Gedanken, ihr dürft nicht verweilen! Lasst euch nieder auf sonnigen Hügeln, dort, wo Zions Türme blicken ins Tal ."

Termine

  • Wiener Stadthalle, Halle FWienMontag, 23. Jänner 2017, 20:00 Uhr 

Info

Am Veranstaltungstag sind Tickets nur an den Kassen der Wiener Stadthalle oder telefonisch unter 01 98 100-200 erhältlich!

Sitzplan

Sitzplan Nabucco 2017 © Wiener Stadthalle

Veranstalter
Concertbüro Oliver Forster GmbH & CO KG
Dr. Emil-Brichta-Straße 9, MBC Haus B
94036 Passau

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